Co do biografii Paula Hellmutha warto uważnie przeczytać pośmiertne wspomnienie zamieszczone przez Kurta Dietscholda (którego z kolei ściągnięto do szkoły w Karlsteinie w roku 1878 z Glashütte ) w OUUZ. Tu wklejam tekst skopiowany z pdf-u dobrej jakości. Łatwiej go przetłumaczyć automatycznie. Co ciekawe, stoi tu wyraźnie, że Paul zaczynał od produkcji...skrzyń zegarowych.
Nur Wenige in Oesterreich haben ihn gekannt.
Wer aber in die Fachschule nach Karlstein kam und
dort die sinnreichen, zum Theile selbstthätigen Maschinen
sah, beeilte sich, den Meister, welcher all' die originellen,
oft wunderbar einfachenAnordnungen geschaffen, kennen
zu lernen, und dieser, ein kleiner Mann mit schneeweissen
Haaren, stand eifrig am Schraubstocke von
Früh bis spät Abends arbeitend. Pleute ist der Platz
leer, denn der unermüdliche Schöpfer so vieler Werke
hat Feile und Stichel weggelegt und feiert nach kurzer
segensreicher Thätigkeit für immer.
Paul Hellmuth, der erste Werkmeister der Fachschule
in Karlstein, starb am 6. December, Abends
6 Uhr, nach langem schmerzhaften Leiden, uns unerwartet,
denn noch am 3. December war er eine Stunde
in der Fachschule thätig. Er war in München 1816 geboren,
lernte dort als Uhrmacher und begründete in
Nürnberg vorerst ein Geschäft als Gehäusemacher,
nachdem er jahrelang bereits das Uhrmachermeisterrecht
angestrebt und einsah, dass er unter den bestehenden
Zunftgesetzen wohl noch länger warten könne. Später
war er Vorstand der Uhrmacher Genossenschaft.
An sich schon sehr begabt, hatte er auch durch
Reisen bedeutende Erfahrungen gesammelt, welche er
im Verkehre mit den Industriellen Nürnbergs,
Münchens etc. derart erweiteite, dass es wohl nur
wenige Männer geben dürfte, welche, wie er, die
praktischenVerfahrungsweisen fast aller Metallindustrien
gleichzeitig beherrschen. Seine Stärke waren namentlich
die selbstthätigen Maschinen, welche er zu den
verschiedensten Zwecken lieferte.
Für die Anstalt war die, wenn auch nur zweijährige
Wirkungsdauer dieses Mannes entscheidend.
Hatte er doch eine fünfzigjährige Praxis, welche es
uns ermöglichte, ohne eigentliche Versuche die nothwendigen,
principiell wichtigen Einrichtungen so rasch
zu beschaffen, dass wir heute nur auszubauen und zu
ergänzen brauchen, um für unsere Zwecke als vollständig
eingerichtet zu gelten.
Tiefergriffen und im Vollbewusstsein dessen, was
wir an ihm verloren, standen wir am Grabe des alten
Meisters. Im Namen der Anstalt gaben wir ihm einen
Lorbeerkranz mit in's Grab, auf dessen Schleife der
Wahlspruch stand: „Ehre dem Ehre gebührt." Er hat
ihn harten Kampfes sich verdient und darum sei ihm
auch hier im Kreise seiner Fachgenoss-en noch einmal
nachgerufen :
„Ehre dem Ehre gebührt!"